Finalsieg der DMV NES 500 für das KÜS Team75 Bernhard

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André Fleischmann fährt zum Titel

André Fleischmann (BMW M235i RC) heißt der erste Meister der DMV NES 500. Mit dem Klassensieg in der NES 7 machte der 29jährige den Titel im letzten Rennen auf dem Nürburgring perfekt.

Der letzte Gesamtsieg der Saison ging an das Trio Stefan Schuler/Peter Schuler/Hendrik Still im Porsche Cayman GT4 CS. Mit zwei Punkten Rückstand auf Marc Ehret reiste André Fleischmann zum Finale. Diesen Rückstand galt es in der Eifel wett zu machen.

Ehrets junger Teamkollege Tobias Dauenhauer hatte, genau wie Fleischmann, ebenfalls 35 Zähler auf dem Konto. Außenseiterchancen wurden noch Hendrik von Danwitz und Lukas Thiele eingeräumt. Im Zeittraining legten Ehret und Dauenhauer, die sich mit Ronny Scheer verstärkt hatten, zunächst einmal vor. Mit Rang sechs fuhr das Trio mit ihrem BMW M235i RC die beste Zeit der NES 7. André Fleischmann, diesmal gemeinsam mit Tobias Müller am Start, musste sich hinter Boehnisch/Gerfelder (BMW M235i RC) mit der drittbesten NES 7 Rundenzeit begnügen. Nach dem Qualifying folgte jedoch die Ernüchterung für Ehret und Dauenhauer. Wegen Missachtens der roten Flagge wurde der M235i RC zehn Plätze in der Startaufstellung nach hinten versetzt. Zwar bestimmte das Vater-Sohn Duo Gerd und Noah Nagelsdiek (BMW M235i RC) die Anfangsphase, jedoch setzte sich der MKR Engineering BMW von Fleischmann/Müller mit zunehmender Renndauer durch. Nach vier Stunden konnte das Duo mit zwei Runden Vorsprung den entscheidenden Klassensieg feiern. Der zweite Platz in der NES 7 war für Marc Ehret und Tobias Dauenhauer am Ende zu wenig. Probleme mit dem ABS, sowie zwei ungeplante Boxenstopps. Angesichts solcher Probleme war diesmal nicht mehr möglich.

Während in der NES 7 die Titelentscheidung tobte, war noch die spannende Frage nach den letzten Siegern der Saison zu klären. Sven Fisch, Petra Wiese und Ulrich Becker hatten mit ihrem V8 STAR im Zeittraining gut vorgelegt. Sie waren es schließlich auch, die die erste Phase des Rennens bestimmten. Mit starken Rundenzeiten setzte sich Sven Fisch vom restlichen Feld zunächst ab. Hier hatten Carsten Dittmar und Fabian Engel, die beim Finale mit Guido Heinrich im Porsche 997 Cup antraten, die Rolle der Verfolger übernommen. Die Porsche Cayman-Besatzung Schuler/Schuler/Still folgte dicht dahinter. Als beim V8 STAR Probleme mit der Getriebeölpumpe auftraten, waren die Porsche unter sich. Nach über vier Stunden wurden Schuler/Schuler/Still als Sieger abgewinkt. Gerade einmal 18,618 Sekunden dahinter überquerten Dittmar/Engel/Heinrich den Zielstrich. In Assen noch mit Tankproblemen gehandicapt, holten sich Lutz, Matthias und Christoph Peper auf ihrem BMW M3 E46 GT den dritten Gesamtrang vor Jasper/Schmidt/Driescher (Porsche Cayman GT4).

Der Blick in die Klassen

Klare Sieger in der NES 5 wurden Martin Tschornia und Niklas Kry im VW Scirocco von Konrad Motorsport, die im Gesamtklassement einen starken sechsten Gesamtrang belegten. Bei ihrer Premiere in der DMV NES 500 konnte das VW-Duo die direkten Konkurrenten Frank Borcheld und Hans-Joachim Richert (BMW M3 E36)  auf Rang zwei verweisen.

Die NES 6 holten sich Lukas Thiele, Andrea Sabbatini und Roberto Nale im Opel Astra OPC.                In der NES 3 siegten Steven DeWulf und Jeromy Hessels (BMW 330i BCT) vor Thomas und Jürgen Falk (BMW 330i E46) und Christoph Driescher/Ingo Baum/Ralph Lauxmann (BMW 325i E36).

Sascha Hancke, Thomas Schöffner und Nick Hancke (BMW 318is E36) holten bei ihrer Premiere in der DMV NES 500 den Klassensieg. Die drei BMW-Piloten konnten die NES 1 mit drei Runden Vorsprung auf Florian Sternkopf und Philipp Stahlschmidt (TWS BMW 318ti E36) gewinnen.

Mit 36 Fahrzeugen und 93 Fahrern beim Nürburgringfinale überzeugte die DMV NES 500 auf ganzer Linie. Die Serie konnte sich damit gleich im Premierenjahr gut etablieren und hat schon jetzt großes Interesse bei den Fahrern und Teams für das kommende Jahr geweckt.

 

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